Rechtliches
Inhalt
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Liam Neut, Ascent E-Commerce, Hüttenseestraße 31, 88099 Neukirch (nachfolgend „Auftragnehmer"), und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die vom Auftragnehmer angebotenen Leistungen.
(2) Die Leistungen des Auftragnehmers richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) werden nicht geschlossen.
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Diese AGB gelten in ihrer jeweils aktuellen Fassung auch für künftige Verträge mit dem Auftraggeber, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.
(1) Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Online-Shop-Aufbau, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA/Google Ads), Social-Media-Content und -Betreuung (u. a. Instagram, TikTok, LinkedIn), Meta Ads sowie Beratung und Strategie im Bereich E-Commerce und Online-Marketing.
(2) Der konkrete Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Leistungsbeschreibungen auf der Website oder in Werbematerialien stellen keine Beschaffenheits- oder Erfolgsgarantie dar.
(3) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, schuldet der Auftragnehmer ein fachgerechtes Tätigwerden (Dienstleistung), nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg (z. B. bestimmte Rankings, Reichweiten, Umsätze oder Lead-Zahlen). Soweit einzelne Leistungen (z. B. die Erstellung eines Online-Shops) werkvertraglichen Charakter haben, wird dies im Angebot kenntlich gemacht.
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
(2) Der Vertrag kommt durch die in Textform (z. B. per E-Mail) erklärte Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Leistungsausführung zustande.
(3) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten und sonstigen Inhalte rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner und reagiert auf Rückfragen, Freigaben und Korrekturanforderungen innerhalb angemessener Frist.
(3) Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund unterlassener oder verspäteter Mitwirkung des Auftraggebers, verlängern sich vereinbarte Termine entsprechend. Hierdurch entstehende Mehraufwände kann der Auftragnehmer gesondert in Rechnung stellen.
(4) Für die inhaltliche Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte ist der Auftraggeber selbst verantwortlich.
(1) Es gilt die im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung vereinbarte Vergütung. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Einmalige Leistungen (z. B. Shop-Aufbau) werden nach Fertigstellung bzw. Abnahme berechnet. Laufende Leistungen (Monatspauschalen/Retainer) werden monatlich im Voraus berechnet.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(4) Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz sowie eine Verzugskostenpauschale von 40 EUR gemäß § 288 BGB zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, laufende Leistungen nach vorheriger Ankündigung bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen auszusetzen.
(6) Auslagen und Kosten Dritter (z. B. Hosting, Werbebudgets/Ad-Spend, Stockmaterial, Lizenz- und Plugin-Gebühren, Tools) sind in der Vergütung nicht enthalten und werden gesondert berechnet oder sind vom Auftraggeber unmittelbar zu tragen.
(7) Ein Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Forderungen zu.
(1) Verträge über laufende Leistungen (Retainer) werden, soweit nicht anders vereinbart, mit einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten geschlossen.
(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere bei nachhaltigem Zahlungsverzug oder wiederholt unterlassener Mitwirkung des Auftraggebers vor.
(4) Kündigungen bedürfen der Textform.
(5) Bei einmaligen Projekt-/Werkleistungen gelten die gesetzlichen Regelungen; § 648 BGB bleibt unberührt. Bereits erbrachte Leistungen sind in diesem Fall zu vergüten.
(6) Ein Widerrufsrecht besteht nicht, da Verträge ausschließlich mit Unternehmern (§ 14 BGB) geschlossen werden.
(1) Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart wurden.
(2) Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder aufgrund vom Auftraggeber zu vertretender Umstände hat der Auftragnehmer nicht zu vertreten; vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
(1) Die vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung im Rechtebestand des Auftragnehmers.
(2) Mit vollständiger Zahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die für den vertraglich vereinbarten Zweck erforderlichen einfachen Nutzungsrechte an den eigens erstellten Arbeitsergebnissen ein. Eine darüber hinausgehende Rechteübertragung bedarf einer gesonderten Vereinbarung.
(3) An wiederverwendbaren Leistungsbestandteilen (z. B. allgemeine Konzepte, Tools, Vorlagen, Quellcode-Bausteine) verbleiben die Rechte beim Auftragnehmer.
(4) Für vom Auftraggeber oder von Dritten bereitgestellte Inhalte (Bilder, Schriften, Plugins etc.) gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Auftraggeber ist für den Erwerb der erforderlichen Lizenzen verantwortlich.
(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber als Referenz zu nennen und die erstellten Arbeiten zu Zwecken der Eigenwerbung zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Subunternehmer und sonstige Dritte einzusetzen. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Leistungserbringung bleibt beim Auftragnehmer.
(1) Soweit werkvertragliche Leistungen geschuldet sind, hat der Auftraggeber offensichtliche Mängel unverzüglich, spätestens innerhalb von zwei Wochen nach Abnahme bzw. Lieferung, in Textform anzuzeigen.
(2) Bei berechtigter und fristgerechter Mängelrüge leistet der Auftragnehmer zunächst Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte zu.
(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr dafür, dass durch SEO-, SEA- oder Social-Media-Maßnahmen bestimmte Platzierungen, Reichweiten oder wirtschaftliche Erfolge erzielt werden, da diese von Faktoren außerhalb seines Einflussbereichs (z. B. Algorithmen, Wettbewerb, Verhalten Dritter) abhängen.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen.
(4) Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust von Daten, soweit dieser bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber vermeidbar gewesen wäre.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Auftragnehmer einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat, sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
(6) Soweit die Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
(1) Der Auftraggeber sichert zu, dass er an den von ihm bereitgestellten Inhalten (Texte, Bilder, Marken etc.) die erforderlichen Rechte besitzt und deren vertragsgemäße Nutzung keine Rechte Dritter verletzt.
(2) Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die wegen der vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte oder wegen einer vom Auftraggeber zu verantwortenden rechtswidrigen Nutzung geltend gemacht werden, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(1) Die Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke der Vertragsdurchführung zu verwenden.
(2) Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Streik, Ausfälle von Telekommunikations- oder Plattformdiensten, behördliche Maßnahmen) entbinden die Parteien für die Dauer der Störung von ihren Leistungspflichten. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist – soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – der Sitz des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer ist auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers zu klagen.
(3) Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sowie dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
Stand: Juni 2026 · Ascent E-Commerce · Liam Neut